Vergleich Rente und Ruhestand in Europa

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Vergleich Rente und Ruhestand in Europa

Der Vergleich von Pensionen und Gehaltsgrößen, Armut und auch Vermögen ist in Europa zu einem beliebten Thema beworben. Viele unserer Arbeitnehmer und Angestellten in Deutschland schauen auf unsere Nachbarn in Europa und frage sich, wie lange dort bis zur Rente gearbeitet werden muss.

Einen interaktiven Vergleich hat der Fernsehsender „Arte“ durchgeführt, die Ergebnisse sind mitunter sehr überraschend.

Nicht nur das gesetzlich geregelte oder verbriefte Renteneintrittsalter wurde berücksichtigt, sondern vielmehr auch das in der Realität tatsächlich erreichte.

Viele Menschen gehen auch in anderen europäischen Ländern früher in den Ruhestand (wie in Deutschland) und verzichten dabei auf etwaige Rentenansprüche. Auch hier wird sich in einigen Ländern noch etwas tun (müssen). Im EU-Durchschnitt arbeitet dennoch nicht der deutsche Arbeiter am längsten, auch lebt der Rentner im Süden Europas nicht auf unsere Kosten.

Es handelt sich um ein weit verbreitetes Vorurteil, dass im Süden Europas die Menschen ab dem 50. Lebensjahr entspannt am Strand verbringen während der brave Bundesbürger noch arbeitet.

Fakt ist: während andere Länder noch diskutieren wurde das Renteneintrittsalter in Deutschland bereits heraufgesetzt.

Rente & Ruhestand im Süen Europas

Der Vergleich mit anderen Ländern Europas zeigt im Süden Europas geht es den Rentnern keineswegs besser. Das Renteneintrittsalter in Griechenland, Portugal und Spanien liegt wie bei uns bei 65 Jahren. Vergleicht man den tatsächlichen Renteneintritt verabschieden sich deutsche Rentner schon ab dem ein 61. Lebensjahr in den Ruhestand, Portugiesen und Spanier müssen noch ein bis zwei Jahre länger arbeiten. Die Süd Europäer gehen also keinesfalls früher als die Deutschen in Rente. Die wahren Frührentner in Europa sind die Ungarn, Letten und Franzosen! Sie freuen sich über ein gesetzliches Renteneintrittsalter von 62 Jahren, oft verzichten Sie auf die volle Rente um noch einige Jahre früher mit der Arbeit aufhören zu können.

Das früheste gesetzliche Renteneintrittsalter haben die Bulgaren, Sie gehen ab dem 59. Lebensjahr in Ruhestand. Die Dänen hingegen haben mit 65,5 Jahren das höchste Renteneintrittsalter.

Bei der Diskussion um das Renteneintrittsalter sollte man aber bitte nicht vergessen, im europaweiten Vergleich haben die Menschen aus Osteuropa mit durchschnittlich knapp 80 Jahren die niedrigste Lebenserwartung. Die Lebenserwartung eines deutschen Rentners mit 65 Jahren beträgt 84 Jahre. Die höchste Lebenserwartung haben spanische Rentner mit 85 Jahren.

Für die Menschen in Deutschland, bedeuten der reale Renteneintritt mit 62 Jahren und die Lebenserwartung mit 84 Jahren, eine immer längere Rentenbezugsdauer. Für die gesetzliche Rentenversicherung benötigt für die längere Rentenzahlung auch mehr Kapital. Für die Zukunft sind daher steigende Rentenbeiträge oder die Anhebung des Renteneintrittsalters auf bis zu 70 Jahren nicht ausgeschlossen.

Es empfiehlt sich daher fürs Alter vorzusorgen, denn ganz gleich welchen Weg sie für ihre private Altersvorsorge einschlagen, das angesparte Kapital muss zukünftig für einen längeren Zeitraum ausreichen. Lassen Sie sich dazu unabhängig und unverbindlich von unseren Rentenexperten beraten.


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