Lebensversicherung ausgezahlt? 5 Optionen für Ihre Auszahlung 2026
Die Lebensversicherung wird fällig – und damit beginnt eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen im Leben vieler Deutscher. Wer jahrzehntelang Beiträge eingezahlt hat, steht plötzlich vor der Frage: Was mache ich jetzt mit diesem Geld? Die Antwort ist nicht einfach, denn die Optionen sind vielfältig und die Konsequenzen dieser Wahl können sich über Jahrzehnte auswirken.
Laut einer Analyse der Deutschen Versicherungswirtschaft werden jährlich etwa 15 Milliarden Euro aus Lebensversicherungen ausgezahlt. Allerdings treffen viele Versicherte ihre Entscheidung unbewusst oder unter Druck – oft mit teuren Folgen. Deshalb zeigt dieser Ratgeber Ihnen die fünf wichtigsten Optionen und hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Die Ausgangssituation: Warum diese Entscheidung so wichtig ist
Eine Lebensversicherung ist mehr als nur ein Versicherungsprodukt. Sie ist für viele Deutsche das Fundament ihrer Altersvorsorge. Nach Jahrzehnten der Beitragszahlung haben Versicherte durchschnittlich zwischen 50.000 und 300.000 Euro angespart – abhängig von Laufzeit, Beitrag und Überschussbeteiligung.
Das Dilemma bei der Auszahlung
Doch hier beginnt das Dilemma: Der Versicherer präsentiert die Auszahlung oft als selbstverständlich, ohne die Alternativen ausreichend zu erklären. Darüber hinaus drängen manche Versicherer sogar zur Sofortrente, weil diese für sie profitabel ist. Gleichzeitig gibt es heute bessere Alternativen als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.
Die richtige Entscheidung kann Ihnen im Ruhestand tausende Euro mehr bringen – oder Sie davor bewahren, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Deshalb lohnt es sich, diese Entscheidung bewusst und informiert zu treffen.
Option 1: Die moderne Sofortrente – Flexibilität trifft Sicherheit
Die Sofortrente ist nicht mehr das starre Produkt von früher. Vielmehr bieten moderne Sofortrenten deutlich mehr Flexibilität und bessere Verzinsung als lange Zeit angenommen. Das Konzept ist grundsätzlich einfach: Sie zahlen Ihre Versicherungssumme in eine Rentenversicherung ein, und der Versicherer zahlt Ihnen dafür eine lebenslange monatliche Rente – mit Optionen, die Sie selbst bestimmen.
Wie funktioniert die moderne Sofortrente?
Bei einer Sofortrente rechnet der Versicherer mit Ihrer durchschnittlichen Lebenserwartung und kalkuliert eine lebenslange Rentenzahlung. Aber hier kommt das Wichtige: Sie können verschiedene Optionen wählen, die die Rentenhöhe beeinflussen.
Beispiel: Sie zahlen 150.000 Euro ein. Mit einer reinen Leibrente bekämen Sie etwa 625 Euro monatlich. Wenn Sie aber eine Kapitalwahlrecht-Option wählen (Kapital bleibt verfügbar und vererbbar) und zudem eine Hinterbliebenenrente für Ihren Ehepartner absichern, sinkt die Rente auf etwa 480-520 Euro – allerdings haben Sie deutlich mehr Flexibilität und Sicherheit für Ihre Familie.
Die Vorteile der modernen Sofortrente
- Lebenslange garantierte Rente – Sie können nicht pleite gehen
- Bessere Verzinsung als gedacht – Die Gesamtverzinsung liegt bei über 3%, nicht nur der Garantiezins von 1%
- Kapitalwahlrecht möglich – Das Kapital bleibt teilweise oder ganz verfügbar und kann vererbt werden
- Hinterbliebenenrente möglich – Ihr Ehepartner erhält lebenslang eine Rente
- Keine Verwaltung notwendig – Der Versicherer kümmert sich um alles
- Psychologische Sicherheit – Feste monatliche Einnahme wie ein Gehalt
- Inflationsschutz durch Überschussbeteiligung – Die Rente kann jährlich steigen
Die Nachteile der modernen Sofortrente
- Flexibilität kostet – Kapitalwahlrecht und Hinterbliebenenrente reduzieren die monatliche Rentenzahlung
- Komplexe Optionen – Es gibt viele Varianten, weshalb die richtige Wahl nicht trivial ist
- Gebunden – Einmal gewählte Optionen können nicht mehr geändert werden
- Verwaltungskosten – Versicherer berechnen Gebühren für die Verwaltung
Für wen ist die Sofortrente sinnvoll?
Die moderne Sofortrente passt zu Menschen, die Sicherheit mit Flexibilität verbinden möchten. Ideal ist sie für diejenigen, die:
- Keine andere Rente haben und dringend ein stabiles Einkommen brauchen
- Sehr risikoavers sind und Verluste nicht ertragen können
- Ihre Familie absichern möchten (Hinterbliebenenrente)
- Kapital für Notfälle behalten möchten (Kapitalwahlrecht)
- Erben absichern möchten (Vererbungsoptionen)
- Sich nicht selbst um ihre Geldanlage kümmern möchten
- Von der besseren Gesamtverzinsung (3%+) profitieren möchten
Option 2: Der Entnahmeplan – Flexibilität mit Risiko
Der Entnahmeplan ist das genaue Gegenteil der Sofortrente. Statt das Geld an einen Versicherer zu geben, verwalten Sie es selbst und entnehmen regelmäßig einen Betrag. Dadurch bietet sich viel mehr Flexibilität – allerdings auch mehr Risiko.
Wie funktioniert der Entnahmeplan?
Sie legen Ihre 150.000 Euro in einen Auszahlplan an – entweder bei Ihrer Bank oder bei einem Fondsanbieter. Anschließend entnehmen Sie regelmäßig einen Betrag, zum Beispiel 500€ pro Monat. Das Geld, das Sie nicht entnehmen, bleibt angelegt und soll weiter wachsen.
Die Idee dahinter: Wenn Sie 500€ monatlich entnehmen und das restliche Geld mit 4-5% pro Jahr wächst, reicht das Geld länger als wenn Sie einfach nur Zinsen abheben würden.
Die Vorteile des Entnahmeplans
- Höhere Rendite möglich – mit ETFs durchschnittlich 5-7% pro Jahr statt 1%
- Flexibilität – Sie können mehr oder weniger entnehmen, je nach Bedarf
- Vererbbar – übrig gebliebenes Geld geht an die Erben
- Inflationsschutz – mit Aktien können Sie der Inflation entkommen
- Volle Kontrolle – Sie entscheiden, wie das Geld angelegt wird
Die Nachteile des Entnahmeplans
- Marktrisiko – in Krisen kann das Geld schnell schrumpfen
- Sequence-of-Returns-Risiko – wenn der Markt gerade nach Renteneintritt crasht, wird es kritisch
- Verwaltungsaufwand – Sie müssen sich selbst um die Anlage kümmern
- Psychologisches Risiko – Börsencrashes können psychisch belastend sein
- Keine Garantie – das Geld könnte theoretisch aufgebraucht sein
Für wen ist der Entnahmeplan sinnvoll?
Der Entnahmeplan passt zu Menschen, die:
- Bereit sind, etwas Risiko einzugehen für höhere Rendite
- Flexibilität brauchen und nicht alles auf einmal festlegen wollen
- Erben absichern möchten
- Sich selbst um ihre Geldanlage kümmern können oder wollen
- Noch 20-30 Jahre vor sich haben und Zeit für Marktausschläge haben
Option 3: Die Kombination – Das Beste aus beiden Welten
Viele Finanzexperten empfehlen heute einen hybriden Ansatz: Einen Teil der Lebensversicherung in eine Sofortrente umwandeln, den anderen Teil in einen Entnahmeplan anlegen.
Wie funktioniert die Kombination?
Beispiel: Sie haben 150.000 Euro. Sie wandeln 75.000 Euro in eine Sofortrente um, die Ihnen etwa 312€ monatlich bringt. Die restlichen 75.000 Euro legen Sie in einen ETF-Entnahmeplan an und entnehmen 250€ monatlich. Zusammen haben Sie 562€ monatlich.
Der Vorteil dieser Strategie: Sie haben eine Grundsicherung durch die Sofortrente, können aber auch von höheren Renditen profitieren. Wenn der Markt crasht, können Sie die Entnahmen aus dem ETF-Plan reduzieren und von der Sofortrente leben.
Die Vorteile der Kombination
- Sicherheit durch die Sofortrente-Komponente
- Rendite-Potenzial durch den Entnahmeplan
- Flexibilität – Sie können die Entnahmen anpassen
- Psychologische Balance – nicht zu viel Risiko, nicht zu wenig Rendite
- Inflationsschutz durch die ETF-Komponente
Die Nachteile der Kombination
- Komplexer – Sie müssen zwei Produkte verwalten
- Kompromiss – weder volle Sicherheit noch volle Flexibilität
- Höhere Kosten – zwei Produkte bedeuten oft zwei Gebührenstrukturen
Option 4: Schulden tilgen – Die unterschätzte Strategie
Nicht alle Lebensversicherungen werden in Rente umgewandelt. Vielmehr nutzen manche Menschen die Auszahlung, um Schulden zu tilgen – und das kann die beste Entscheidung sein.
Wann macht Schuldentilgung Sinn?
Wenn Sie noch einen Immobilienkredit mit 3-4% Zinsen haben, macht es oft mehr Sinn, diesen zu tilgen, als die Lebensversicherung in eine Sofortrente mit 1% Garantiezins umzuwandeln. Dadurch sparen Sie 2-3% pro Jahr – das ist eine garantierte Rendite.
Beispiel: Sie haben noch 100.000 Euro Hypothek zu 3,5% Zinsen. Die Lebensversicherung bringt 150.000 Euro. Sie zahlen 100.000 Euro ab und haben noch 50.000 Euro für die Rente. Das ist oft besser, als alles in eine Sofortrente zu stecken.
Die Vorteile der Schuldentilgung
- Garantierte Rendite – Sie sparen die Kreditrate
- Psychologische Erleichterung – schuldenfrei in den Ruhestand
- Weniger Risiko – Sie brauchen weniger Rente, wenn die Hypothek weg ist
- Mehr Flexibilität – weniger feste Ausgaben
Option 5: Tagesgeld und Festgeld – Die sichere Sparoption
Eine oft übersehene Option ist es, das Geld auf einem Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto zu parken. Das ist nicht so sicher wie eine Sofortrente, aber deutlich flexibler – und die Zinsen sind heute viel besser als noch vor wenigen Jahren.
Die aktuelle Situation bei Tagesgeld und Festgeld
Im Jahr 2025 bieten Banken für Tagesgeld etwa 2,5-3,5% Zinsen an. Das ist zwar nicht viel mehr als der Garantiezins von 1%, aber es ist deutlich besser. Zudem haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihr Geld.
Beispiel: 150.000 Euro zu 3% Zinsen bringen 4.500 Euro pro Jahr oder 375 Euro pro Monat. Das ist weniger als eine Sofortrente (625 Euro), allerdings haben Sie das Geld noch und können es vererben.
Die Vorteile von Tagesgeld/Festgeld
- Vollständige Flexibilität – Sie können jederzeit über das Geld verfügen
- Sicherheit – bis 100.000 Euro durch die Einlagensicherung geschützt
- Bessere Zinsen als Sofortrente – 2,5-3,5% statt 1%
- Vererbbar – das Geld geht an die Erben
- Einfach – keine Verwaltung notwendig
Die Nachteile von Tagesgeld/Festgeld
- Inflation frisst Rendite auf – 3% Zinsen bei 2,5% Inflation = nur 0,5% echte Rendite
- Keine Rendite-Chancen – Sie profitieren nicht von Börsenaufschwüngen
- Niedrig für lange Rente – 375 Euro monatlich reicht für viele nicht
Vergleich: Die 5 Optionen im Überblick
| Option | Monatliche Rente (150k€) | Sicherheit | Flexibilität | Vererbbar |
|---|---|---|---|---|
| Sofortrente (modern) | 480-625€* | Sehr hoch | Mittel | Ja (optional) |
| Entnahmeplan (ETF) | 500€ (variabel) | Mittel | Sehr hoch | Ja |
| Kombination (50/50) | 562€ | Hoch | Mittel | Teilweise |
| Tagesgeld/Festgeld | 375€ | Sehr hoch | Sehr hoch | Ja |
| Schuldentilgung | Erspart 300€+ | Hoch | Mittel | N/A |
Die Steuerfalle: Was Sie über Besteuerung wissen müssen
Ein wichtiger Punkt, den viele übersehen: Die Besteuerung unterscheidet sich je nach Option erheblich.
Besteuerung bei der Sofortrente
Die Rente wird mit dem Ertragsanteil besteuert. Bei einem 65-Jährigen liegt dieser bei etwa 18%. Das heißt, von Ihrer 625€ Rente sind etwa 112€ steuerpflichtig. Allerdings ist zu beachten: Die Gesamtverzinsung von über 3% bedeutet, dass Sie mehr Ertrag haben als nur der Garantiezins – das ist ein großer Vorteil gegenüber älteren Sofortrenten.
Besteuerung beim Entnahmeplan
Hier werden nur die Gewinne besteuert, nicht die Rückgabe Ihrer Einzahlung. Dadurch ist dies oft günstiger als die Sofortrente.
Besteuerung bei Tagesgeld/Festgeld
Die Zinsen werden vollständig als Einkommen besteuert. Bei 3% Zinsen auf 150.000 Euro sind das 4.500 Euro steuerpflichtig – etwa 1.350 Euro Steuern.
Die richtige Entscheidung treffen: Eine Checkliste
Welche Option passt zu Ihnen? Beantworten Sie diese Fragen:
- Wie alt sind Sie? Je älter, desto eher Sofortrente. Je jünger, desto eher Entnahmeplan.
- Wie ist Ihre Gesundheit? Sehr gute Gesundheit spricht für Entnahmeplan. Schlechte Gesundheit für Sofortrente.
- Haben Sie andere Renten? Ja = eher Entnahmeplan. Nein = eher Sofortrente.
- Brauchen Sie Flexibilität? Ja = Entnahmeplan oder Tagesgeld. Nein = Sofortrente.
- Haben Sie Schulden? Ja = Schuldentilgung erwägen. Nein = andere Optionen.
- Wie risikofreudig sind Sie? Sehr risikoavers = Sofortrente. Risikofreudig = Entnahmeplan.
- Wollen Sie erben? Ja = Entnahmeplan oder Tagesgeld. Nein = Sofortrente.
Häufige Fehler bei der Auszahlung
Fehler 1: Zu schnelle Entscheidung
Viele Menschen entscheiden sich unter Druck. Der Versicherer drängt zur Sofortrente, und schon ist die Entscheidung getroffen. Deshalb sollten Sie sich Zeit nehmen – diese Entscheidung ist zu wichtig für eine schnelle Antwort.
Fehler 2: Keine Beratung einholen
Lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater beraten. Die Gebühren lohnen sich, wenn Sie damit tausende Euro sparen.
Fehler 3: Nur auf die Rente schauen
Viele vergleichen nur die monatliche Rente. Aber Steuern, Flexibilität und Vererbbarkeit sind genauso wichtig.
Fehler 4: Inflation ignorieren
Eine Sofortrente von 625€ ist heute viel wert, aber in 20 Jahren nur noch 510€. Berücksichtigen Sie Inflation in Ihrer Planung.
Fehler 5: Alles auf eine Karte setzen
Die Kombination aus Sofortrente und Entnahmeplan ist oft besser als nur eine Option. Diversifizierung hilft auch bei der Altersvorsorge.
Fazit: Die beste Entscheidung ist die informierte Entscheidung
Es gibt keine universelle beste Lösung für die Auszahlung einer Lebensversicherung. Vielmehr hängt die richtige Entscheidung von Ihrer persönlichen Situation ab: Ihrem Alter, Ihrer Gesundheit, Ihren anderen Einnahmen, Ihrem Risikoverhalten und Ihren Zielen.
Was wir aber mit Sicherheit sagen können: Die Sofortrente ist nicht automatisch die beste Lösung, nur weil sie der Versicherer anbietet. Heute gibt es bessere Alternativen – und die Kombination aus verschiedenen Optionen ist oft das Beste.
Nehmen Sie sich Zeit für diese Entscheidung. Holen Sie sich Beratung. Vergleichen Sie die Optionen. Und treffen Sie dann eine bewusste Entscheidung – nicht eine, die der Versicherer für Sie trifft.
Ihre finanzielle Sicherheit in den nächsten 30 Jahren hängt davon ab.
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FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Lebensversicherungs-Auszahlung
Kann ich die Sofortrente später noch ändern?
Nein, die Sofortrente ist bindend. Deshalb ist die Entscheidung so wichtig. Allerdings bieten manche Versicherer Optionen wie Rentenzuschlag oder Rentenstaffel an, aber diese müssen vor der Auszahlung vereinbart werden.
Wie lange dauert die Auszahlung?
Die Auszahlung dauert normalerweise 2-4 Wochen nach Antragstellung. Bei der Sofortrente beginnt die Rentenzahlung meist im Monat nach der Auszahlung.
Kann ich die Lebensversicherung noch auflösen?
Ja, aber Sie bekommen dann nur den Rückkaufswert, der oft unter dem Deckungswert liegt. Das ist normalerweise keine gute Idee. Besser ist es, die Versicherung bis zum Ende laufen zu lassen.
Was ist mit Steuern auf die Auszahlung?
Die Auszahlung selbst ist nicht steuerpflichtig – nur die Gewinne. Bei einer Lebensversicherung, die länger als 12 Jahre läuft, sind oft keine Steuern fällig. Fragen Sie Ihren Versicherer oder einen Steuerberater.
Kann ich mehrere Lebensversicherungen kombinieren?
Ja, Sie können von mehreren Versicherungen unterschiedliche Auszahlungsoptionen wählen. Das gibt Ihnen mehr Flexibilität.
Was passiert mit meiner Sofortrente, wenn ich sterbe?
Das hängt von der Vereinbarung ab. Bei einer reinen Leibrente endet die Zahlung mit dem Tod. Es gibt aber auch Varianten mit Garantiezeit oder Hinterbliebenenschutz.
Ist der Entnahmeplan sicherer als die Sofortrente?
Nein, aber anders sicher. Die Sofortrente ist sicherer vor Marktrisiken. Der Entnahmeplan ist sicherer vor Inflation und bietet mehr Flexibilität.
Wie viel Geld sollte ich im Entnahmeplan behalten?
Eine Faustregel: Entnehmen Sie nicht mehr als 4% pro Jahr. Bei 150.000 Euro sind das 6.000 Euro pro Jahr oder 500 Euro pro Monat.
Sollte ich einen Berater konsultieren?
Ja, absolut. Ein unabhängiger Finanzberater kann Ihnen helfen, die beste Lösung für Ihre Situation zu finden. Die Gebühren lohnen sich, wenn Sie damit tausende Euro sparen.
Kann ich die Entscheidung später noch ändern?
Bei der Sofortrente: Nein. Bei einem Entnahmeplan: Ja, Sie können jederzeit umschalten. Das ist ein großer Vorteil des Entnahmeplans.
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